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Wendtorf (uhl) Mit Gartenfräse, samt vier bis sechs PS
starkem Motor und einem Beifahrer ging's auf der Koppel in Wendtorf
über einen recht holprigen Geschicklichkeits-Parcours. Ein Riesenspaß
fürs Publikum war am Wochenende das erste Probsteier Fräsenrennen
der "Wendtörper Fräsenfrünn". Bevor die acht Gespanne auf die
Strecke geschickt wurden, mußten sich die Zuschauer zunächst allerdings
in Geduld üben. Das mit Spannung erwartete Rennen verzögerte sich
nämlich um eine knappe Stunde, da der extra aus Kiel angereiste
RSH-Moderator Sascha Henn kurz zuvor noch live auf Sendung gewesen
war.
Geschicklichkeit war auch gefragt
Dann hieß es aber endlich Motor an und 'rauf auf die Piste:
Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 25 Stundenkilometern "heizten"
die Fahrer durch den engen Kurs mit Hindernissen. So mußte beispielsweise
der auf einem Anhänger sitzende Beifahrer einen mit Wasser gefüllten
Meßbecher während der Holper-Fahrt durch enge Kurven, über Kippelwippe
und Schlaglöcher festhalten und möglichst wieder gut gefüllt am
Ziel abgeben. Gar nicht so einfach war es für die Teilnehmer zudem
auch, einen Becher lauwarme Cola, zack-zack natürlich bei diesem
Rennen auf Zeit, in einem Zug herunter zu kippen. Station Nummer
zwei sah das schelle (und unfallfreie) hämmern dreier Nägel vor.
Und zum Schluß der gut 200 Meter langen Strecke galt es schließlich
noch, eine besonders enge Passage fehlerfrei zu durchfahren.
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Nur noch ein halber Meter bis zur Zieldurchfahrt: Der Passader
Gartenfräsen-"Pilot" Ralf Wellendorf und sein Hintermann
Sven Howe aus Barsbek holten sich am Ende Platz zwei
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Auch
das Wendtorfer Fräsengespann mit Lothar Pohl am Steuer
und Dieter Röhlck als Beifahrer hatte so seine liebe
Mühe, nach der Fahrt mit vollem Waserbecher am Jurytisch
zu erscheinen. Für die Zuschauer in Wendtorf war dieses
ungewöhnliche Rennen eine wahre Gaudi.
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